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Bhutan 🇧🇹 eine Reise ins Glück

10. Okt.
7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Okt.

Mit Sicht auf das weltberühmte TIGERS NEST, dem Taktshang Tempel, drängt sich die Frage förmlich auf: Was durfte ich hier lernen? Ein Monat Gast in Bhutan zu sein, ist ein Geschenk, hier Heilsames und und für mich Wertvolles aus dem Himalaya Staat...

"I hiked Tigers Nest" sieht man auf manch einem T-Shirt in Bhutan, jetzt weiß ich was es bedeutet. Schweißtreibend, beeindruckend, unvergesslich ist wohl damit gemeint!
"I hiked Tigers Nest" sieht man auf manch einem T-Shirt in Bhutan, jetzt weiß ich was es bedeutet. Schweißtreibend, beeindruckend, unvergesslich ist wohl damit gemeint!

Ist Glück wenn wir alles bekommen, was wir uns wünschen? Hier wird Glück ganz anders verstanden. Einmal in Bhutan angekommen, sind es die 3 Tugenden. Nicht alleinig die Sicht auf schneebedeckte Himalaya Gipfel beeindruckt, sondern vor allem sind es Werte, welche die Menschen dort begleiten. Sie nennen sich nicht Gläubige sondern Praktizierende, der Unterschied ist gewaltig, wie wir alle in diesem Seminar-Retreat erfahren durften.

Lebensfreude + Demut = DANKBARKEIT Demut + Dankbarkeit = LEBENSFREUDE Dankbarkeit + Lebensfreude = DEMUT

kaum vorzustellen was solch eine Einstellung bei uns bewirken würde?


Auf Schritt und Tritt begegne ich Menschen die ihr inneres Feuer- und Flamme-Sein täglich pflegen und auf natürlichste Art und Weise auch leben. Trotz harter, meist karger Bedingungen im Außen ist die starke Verbindung zu ihrem Spirit, zu ihren sonnigen Wesensanteilen überall spürbar. Selbst Besucher mit wenig Bezug zu Religion oder Spiritualität merken schnell die Kraft eines inneren Lächelns, welches sich so anders anfühlt, wie ein Grinsen im Gesicht. Erst 1961 kam Elektrizität und das erste Auto in dieses kleine Königreich inmitten hoher Berge. Ein Land, ein Naturparadies welches nie besetzt oder besiegt wurde, nie in seiner langen Tradition musste es Kolonie sein, nie war es fremd bestimmt oder gar fremd regiert. Das, über die Jahrhunderte geschafft zu haben, grenzt immer noch an eine kleine Sensation, liegt Bhutan doch zwischen den beiden Giganten, China im Norden bzw. Indien im Süden! Dafür sind die Leute hier sehr dankbar, sie zeigen es auf ihre Art. Wie du oben in der Gleichung und in den Bildern unschwer erkennst, durch Demut und Lebensfreude.


Menschen mit großer Freude am Leben, auch wenn es sich aus unserer Sicht als sehr hart anfühlt, Spaß kennen sie nicht...



Was macht nun diesen spürbaren Unterschied?


Dankbarkeit


Wenn wir bekommen was wir wollen, sind wir meist auch dankbar, hier ist etwas ganz anderes gemeint. Diese Art von Dankbarkeit (Kataññuta) ist die Dankbarkeit des Seins und nicht die des Habens. Sie beendet das Gefühl des Mangels, des Getriebenseins und des ständigen Begehrens. Eine innere Danksagung für das was im gegenwärtigen Moment da ist, sei es großes oder kleines. Ein Lächeln gleich wie ein gut gemeinter Yak-Butter-Tee, gewöhnungsbedürftig im Geschmack, aber die dahinterliegende Einstellung verändert alles, lässt sogar den Tee schmecken. Dankbarkeit ist in diesem Land der Schlüssel zur Fülle.


Wie oft hängen wir Menschen dem nach, was gerade nicht da ist? Völlig egal, ob es den Wunschjob betrifft, die Gesundheit, das Wetter oder einem Lieblingsessen. Mental gesehen bedeutet dies Klage-, Projektions- oder Mangelbewusstsein, energetisch schwierig, begeben wir uns damit doch auf sehr dünnes Eis. Über das Resonanzgesetz ziehen wir all das, was wir nicht wollen definitiv an, so wie ein Magnet die Eisenspäne. In der Welt einiger Spitzensportler hat man das bereits durchschaut und arbeitet entsprechend vehement an aufbauender Dynamik und Qualitätsbewusstsein.


Genau diese Dankbarkeit aus dem Herzen kommend, möchte ich unseren guten Geistern in Bhutan zukommen lassen. Kenthrul Rinpoche und seinem Tara Kloster hoch über der Stadt Paro, über seine Einladung durften wir dieses besondere Fleckchen Erde besuchen, alles andere als selbstverständlich. Viele Anfragen zur nächsten Seminarreise 2027 erreichten mich

und ja, wir dürfen wieder Gäste in Bhutan sein. Großer Dank natürlich auch den Schwestern Sonam und Yangzom, welche für uns organisierten, getan und gemacht haben.

Kenthrul Rinpoche gemeinsam mit Sonam (li) und Yangzom (re) empfangen uns im hoch über dem Paro-Tal gelegenen Tara Monastry. Ein Kennenlernen mit dem hohen Meister beim Mittagstisch. Für uns alle, ein persönliches Highlight mit Teachings; Meditationen und  beeindruckenden Gebeten und  Gesängen seiner Schüler, der Mönche im Tempel.  
Kenthrul Rinpoche gemeinsam mit Sonam (li) und Yangzom (re) empfangen uns im hoch über dem Paro-Tal gelegenen Tara Monastry. Ein Kennenlernen mit dem hohen Meister beim Mittagstisch. Für uns alle, ein persönliches Highlight mit Teachings; Meditationen und beeindruckenden Gebeten und Gesängen seiner Schüler, der Mönche im Tempel.  

Für die mitgereiste Journalistin Sylvia Jost einen außertourlichen Pressetermin zu ermöglichen, war gar nicht einfach. in diesem jüngsten Weinland der Welt, ist aber gut gelungen. Ein Land wo individuelles Reisen nicht möglich ist und Tourismus gleich begehrt wie begrenzt ist.


Sylvia Jost war in den Weinbergen gut aufgehoben, auf ihren Bericht dazu sind wir sehr gespannt.
Sylvia Jost war in den Weinbergen gut aufgehoben, auf ihren Bericht dazu sind wir sehr gespannt.

„High Value, Low Volume“ ist der Gedanke dahinter. An diesem Tourismus -Konzept war damalig ganz maßgeblich der Österreicher Dr. Klaus Kessler aus dem Kleinwalsertal beteiligt. Er war auch diesmal mit dabei und freute sich gehörig am Resultat der visionären Gedanken, die bis heute Früchte tragen. Gemeint ist ein hochwertiger und zahlenmässig stark begrenzter Tourismus, vom sehr geschätzten und verehrten König so gewollt. Und es tut dem Land sichtlich gut, Kultur, Natur und die Identität der Menschen und des Landes zu schützen.


DEMUT


Weder Minderwertig, noch Unterwürfig ist gemeint. Demut (Anatta), bedeutet das Ablegen des übertriebenen Egos, zu erkennen wenn sich fehlgeleitete innere Kräfte aufplustern, ihre Anprüche erheben, Rechthaben müssen, Schuldige suchen, Vorstellungen mit Nachdruck einfordern. Wenn wir erkennen, dass wir mit allem verbunden sind, können Probleme zu Lernaufgaben werden, zu Trainings- und Übungspartnern, wie im Sport üblich. Hier erkennen Menschen nicht alleinig der Mittelpunkt des Universums zu sein, damit schwinden dummer Stolz und Überheblichkeit und die Abart "Anspruch auf Anspruch" zu haben wird kleiner, verschwindet mit der Zeit ganz.


Auf allen Wegen werden Menschen farbenfroh erinnert und begleitet .Spirit, heilsame Tugenden. Bilder, Symbole und Farben sind hier zu Lebensschule gereift.
Auf allen Wegen werden Menschen farbenfroh erinnert und begleitet .Spirit, heilsame Tugenden. Bilder, Symbole und Farben sind hier zu Lebensschule gereift.

lebensfreude


Wahre Lebensfreude (Mudita) entsteht im Hier und Jetzt, es ist die rare Kunst den Moment zelebrieren zu lernen. Trotz Hürden und Mühen, trotz aller Vergänglichkeit des Lebens, lernen wir hier das Sein vollkommen zu genießen und sich auch am Glück anderer Menschen ehrlich zu erfreuen. Sehr bedeutsam ist der Umstand, wie strickt hier zwischen Freude und Spass unterschieden wird, all das auch in den Augen einfacher Leute.

Freude nährt die Einwohner hier, sie begleitet sogar Yak-Bauern in unwegsame Höhen. Spass hingegen zehrt und das können sich die Menschen hier nicht leisten.

Freude nährt, Spass zehrt
Freude nährt, Spass zehrt

Freude liegt im Augenblick, erzählen mir Einheimische. Verblüffende Ähnlichkeiten tun sich auf mit der griechischen Mythologie. Venus die Göttin des Schönen und magischer Momente, die Schaumgeborene lässt sich nicht konservieren. Venus zu vermiesen ist einfach, denke an Gestern oder Übermorgen und schon bist du ganz schnell am Zweifeln, am Grübeln oder in der Betroffenheit und raus aus dem Magic Moment. 


Tausende von Einheimischen erfreuen sich an den farbenfrohen Festen, Festivals des Glaubens. Nicht die meist mühevolle Anreise zählt, es spielt keine Rolle am Boden zu sitzen, es fließt kein Tropfen Alkohol, der Moment des Staunens hat hier tiefste Bedeutung.



Nach Bhutan reist man nicht einfach mal so...


Es gibt Reisen, um schöne Bilder zu machen, Reisen zur Unterhaltung und Reisen mit Perspektive und neuen Horizonten. Themen, welche so faszinieren, daß sie in die Reflexion begleiten, Bhutan ist so gewaltig und sicher Letzteres.

Diese Seminarreise in die Himalaya Berge, meist zwischen 1500 Meter und 3500 Meter Seehöhe unterwegs, verbindet die verschiedenen Anteile von Retreat, Rundreise durch ein fremdes und doch vertrautes Land mit den für SOLEMON typischen praktischen Körper- und Atem-Übungen, Seminareinheiten, Kurzvorträge, Reflexionsphasen und Meditationen. Eine interessante Kombination aus Reise, gleichzeitig Regeneration, persönlicher Entwicklung, Entspannung, Mindset und Lebensqualität.


Der bunte Tagesablauf aus regenerativem Morgen-Ritual, Wanderungen, Kurzvorträgen, Meditationen in Klöstern, Besuche von Kulturstätten, Dzong, werden sie genannt, ergibt eine gute Möglichkeit für uns Fehlendes hinzuzufügen. Wir erfüllen damit das zentrale Grundgesetz der Regeneration, der Wiederherstellung verbrauchter körperlicher und mentaler Kräfte über Homöostase.


Übungen, Meditationen und Teachings inmitten von 108 Stupas mit Blick auf die schneebedeckten Himalaya Gipfel säumen des Retreat. Die einheimische Gottheit für das Wetter war uns meist wohl gesonnen, es gab keinen Neuschnee ;))
Übungen, Meditationen und Teachings inmitten von 108 Stupas mit Blick auf die schneebedeckten Himalaya Gipfel säumen des Retreat. Die einheimische Gottheit für das Wetter war uns meist wohl gesonnen, es gab keinen Neuschnee ;))

Der Spirit des Landes ist nicht nur tief beeindruckend, er reduziert Einheimische auf das Wesentliche, eine einmalige Chance die auch Besucher und Gäste ergreifen können. Bringt sie uns doch weg von westlichen Anspruchsdenken und der vielleicht meist verbreitetsten Krankheit moderner Menschen, dem Overthinking, Gedanken, die sich verselbstständigen und uns energetisch mehr schwächen als nutzen.


Hier merkt es jeder deutlich, Leben möchte gelebt werden, weder gedacht, noch gescrollt.

Wunderbare Begegnungen, toller Austausch, tiefe Gespräche und Reflexionen ergeben eine Mischung aus Innenwelt und Außenwelt, welche mentale Lehrläufe nur schwerlich erlauben.


Genützte und ungenützte Chancen

ergeben in Summe unser Leben.


Eine wertvolle Sichtweise auf das Leben, eine persönliche Einladung zur Reflexion möge es sein. Wenn Menschen beginnen an sich selber zu glauben, weniger an Zufälle oder Schuldige und mehr an große Zusammenhänge und dahinterliegende Gesetzmässigkeiten, dann beginnt Spirit. Wenn wir den verlorenen Spirit in uns wieder finden, finden wir ihn auch in unseren Teams, in unseren Unternehmungen oder in der Gesellschaft wieder.


Wir dürfen dafür weit über Studien und Statistiken, dem überstrapazierten "Hirnen", dem rein logischen Denken, hinauswachsen. Erkennen wir auch noch das Limitierende des Versicherungs-Denken oder unseres Wellness-Denken, dann sind wir auf einem wertvollen Weg und nicht mehr am Trip. Materie, Geld und Power-Vorsätze im außen sind wichtig für unsere Vorhaben. Spirit bedeutet inneres Wachstum, Einsicht, Awareness, der achtsame Umgang mit sich und den uns übergeordneten (Lebens-) Gesetzen. Hand in Hand zu wachsen mit den eigenen 12 Tugenden, seiner persönlich einmaligen Archetypen-Mischung, seinem Erfolgsplan, der immer dem Seelenplan entspricht.


Auf ein Wiedersehen im Herbst 2027 in diesem beeindruckenden Teil unserer Welt. Gemeinsam mit Freund Dr. Ruediger Dahlke ist es uns eine große Freude dieses Retreat gemeinsam zu gestalten. Motto: "Weltanschauungen entstehen indem man sich die Welt anschaut"
Auf ein Wiedersehen im Herbst 2027 in diesem beeindruckenden Teil unserer Welt. Gemeinsam mit Freund Dr. Ruediger Dahlke ist es uns eine große Freude dieses Retreat gemeinsam zu gestalten. Motto: "Weltanschauungen entstehen indem man sich die Welt anschaut"

Wir haben in der westlichen Welt großartiges aufgebaut, entwickelt und geschaffen, wir sind wahre Meister der Hardware, des Wollens, Sollens und Müssens. Kaum vorstellbar würden wir den Spirit, die pure Werte, eine sonnige Einstellung zu unseren westlichen Fähigkeiten hinzu entwickeln wollen. Nach dem Motto: Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch."

Fehlendes hinzuzufügen ermöglicht ungeahnte Höhen, immer mehr vom Selben lädt zu 'Degeneration. East meets West, auch ein Thema welches im Frühling kommenden Jahres wieder gemeinsam mit dem großen Meister Tulku Lobsang Rinpoche und Dr. Luca Mühlbauer in der Garden Terme in Montegrotto, stattfinden wird.




བཀའ་དྲིན་ཆེ་ Kadenche


Oder einfach ein herzliches Dankeschön an das gesamte Bhutan Team mit dem Meister Kenthrul Rinpoche, Letho unserem wunderbaren Guide, Dawa, unserem Künstler hinter dem Lenkrad, sowie unseren guten Geistern vor Ort Yangzom und Sonam mit BLZ - BhutanTours




Mit herzlichen Dank auch an Jens Schlangenotto für den inspirierenden Austausch vor Ort


Happy birthday Wolfi
Happy birthday Wolfi

Und natürlich lieber Wolfi! Alles Gute zu deinem 80-er, es war uns eine Freude mit dir zu feiern, danke auch an all die wunderbaren Teilnehmer*Innen, ihr habt aus dem Retreat etwas ganz Besonderes werden lassen.


Tashi Delek, euer Franz und Luca mit dem SOLEMON Team.



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